History

Familientradition an historischer Stätte

 

Im Oktober 1972 gründete Ernst Pfau unser Unternehmen. Wie er sagt, tat er es eigentlich aus einer Not heraus, er habe nie mit dem Gedanken gespielt, einmal selbständiger Unternehmer zu sein. Als gelernter Küfer bekam er damals in Alpirsbach/Schwarzwald keine Arbeit. Als ungebundener Junggeselle meldete er sich nicht arbeitslos, sondern bemühte sich um eine Arbeit. Da blieb nur die Umsiedlung in ein Weingebiet. So kam er 1953 nach Dirmstein und fand in der Küferei Theo Sommerauer und später beim Getränkehandel Mattern eine Anstellung. Als Niederlassungsleiter und Verkaufsfahrer für die damalige Bayerische Brauerei Kaiserslautern (BBK) meldete Ernst Pfau 1972 sein Gewerbe an und legte so den Grundstein für unser heutiges Unternehmen. Er kaufte das Haus Herrengasse 6 als Firmen- und Wohnsitz und mietete die Lagerhallen im nahen Anwesen des Koeth-Wanscheid'schen Schlosses unweit des Wohnsitzes. Über Jahre baute er seine Firma auf - bald mit Hilfe seines Sohnes Hans, der mit seiner Frau Stefanie 1995 inzwischen die Nachfolge angetreten hat. Bis ins hohe Alter war Ernst Pfau bei der Arbeit zu sehen, ob auf einem der Gabelstapler oder bei der Reinigung der Zapfanlagen. Für den Fortbestand des Unternehmens ist gesorgt, Enkel Michael arbeitet seit Jahren im Familienunternehmen und wird auf die Nachfolge vorbereitet.

Mit dem Groß- und Einzelhandelsbetrieb mit  1500 m² Wirtschaftsfläche werden mit unseren Lastwagen rund 200 Gastronomiebetriebe versorgt und ungefähr 80% des Gesamtumsatzes erwirtschaftet. Während der Saison vonMärz bis Oktober geht es von sechs Uhr morgens bis acht Uhr abends rund Lager. Kunden kommen und gehen. Speditionen bringen Waren und holen Leergut ab, Gabelstapler sausen über das Gelände und Lkw pendeln zwischen Lager und dem etwa 1600 m entfernten Abholmakt für die Einzelkunden. Das gehört schon zum Dorfbild. Unsere Firma hat sich zu einem beachtlichen Unternehmen entwickelt. Hans Pfau sagt, wir haben den Umfang einer kleinen Brauerei. Im Umkreis läuft kaum ein Vereins- oder Dorffest ohne Pfau. Inzwischen beschäftigen wir sechs festangestellte Mitarbeiter, fünf Saisonhelfer und bilden auch aus.

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